Wir empfehlen Ihnen, uns PDF-Dateien zu übermitteln, die nach unseren Vorgaben und mit unseren Einstellungen für den Acrobat Distiller erstellt wurden. Sollten Sie PDF-Dateien mit anderen Programmen erzeugen, kann dies zu Fehlern führen.
Sie können uns auch andere Dateiformate zur Produktion Ihrer Drucksachen zusenden. Bitte beachten Sie, dass die Umwandlung in eine PDF-Datei durch uns kostenpflichtig ist (siehe
Servicekosten).
Bilder immer im CMYK-, Graustufen-, oder Bitmap- / Strich- Modus abspeichern und verwenden. RGB- und LAB-Bilddaten sollten nicht verwendet werden.
Die Bildauflösung sollte bei einer 1:1 Platzierung für CMYK und Graustufe zwischen 300 und 400 dpi, für Bitmap bei 1200 dpi liegen.
Sollten Sie redigitalisierte Filme in Ihren Dateien verwenden, müssen diese mit 2540 dpi gescannt und gespeichert sein. In diesem Fall müssen Sie uns dies vor Erstellung der PDF-Dateien mitteilen, damit wir hierfür individuelle Einstellungen absprechen können, da sonst unerwünschte Effekte die Folge wären.
Bei der Umrechnung der RGB-Scandaten in Photoshop stellen Sie bitte das Profil ISO-Coated bei CMYK ein.
Wenn Sie professionell mit ICC-Profilen arbeiten, binden Sie die verwendeten Profile auch in Ihre PDF-Dateien ein. Bei uns werden dann Ihre Bilddaten mit dem ISO-Coated Profil bzw. dem ISO-Uncoated Profil verrechnet.
Sollten Sie keine Erfahrungen mit der Verwendung von Profilen haben, binden Sie diese bitte auch nicht ein, da sonst nur unerwünschte Druckqualitäten entstehen. Wenn Sie wissen, was Sie im Umgang mit Profilen beachten müssen, werden die Ergebnisse besser als ohne Profil, falsche Profile führen allerdings zur Zerstörung Ihrer Daten.
Bilder sollten grundsätzlich als TIFF oder EPS gespeichert werden, Beschneidungspfade in den Bildern mit einer Kurvenannäherung von 0,5 - 1 Pixel angelegt sein. DSC-EPS, PICT, BMP, GIF dürfen nicht verwendet werden.
JPEG oder Komprimierungen in den Bildern können prinzipiell verwendet werden, es kann allerdings hierbei zu Qualitätseinbußen an Linien oder Rändern kommen. Stellen Sie die Kompression auf mittlere bis maximale Qualität ein. Die Einstellungen sind motivabhängig.
Schneidetoleranzen
Im Bereich der Weiterverarbeitung ist Präzision und Genauigkeit enorm wichtig und von höchster Bedeutung. Im Druckgewerbe werden deshalb inzwischen computergesteuerte Maschinen eingesetzt. Dennoch kann es zu Toleranzen beim Schneiden des Papiers kommen, je nach Art des Produktes und des zum Einsatz kommenden Materials betragen diese bis zu 2 mm. Diese Schneiddifferenz kann leider nicht ausgeschlossen werden und dazu führen, seitenabfallende Elemente wie z.B. Bilder, Schriften oder schmale Streifen anzuschneiden oder ungleichmäßig aussehen zu lassen.
Um für Sie die bestmögliche Qualität zu gewährleisten, versuchen Sie bereits beim Anlegen des Seitenlayouts zu nah am Rand platzierte Schriften oder Objekte zu vermeiden.
Reklamationen, innerhalb der oben angegebenen Toleranz, können von uns leider nicht anerkannt werden.
Verwenden Sie hierfür nach Möglichkeit nur professionelle PDF – Erzeugungs - Software wie Adobe Acrobat Distiller oder JAWS PDF - Creator 3. Aus Sharewaretools erzeugte PDF-Dateien sind nicht immer für die Druckausgabe in hoher Qualität geschrieben. Teilweise werden die Farben in den Bildschirmmodus sRGB umgewandelt. Dies passiert bei der Erzeugung über Acrobat Distiller oder JAWS-PDF nicht. Manche Layoutprogramme bieten mittlerweile auch die Erzeugung von PDF-Dateien selber an. Diese sind teilweise besser für die Erzeugung geeignet als externe Generatoren. Hierbei sollten Sie hinterher allerdings die Datei gründlich am Bildschirm kontrollieren, gegebenenfalls mit dem kostenlosen Tool “PDF-Inspektor” die PDF-Konformität PDF/X3 prüfen. Alle PDF-Daten, die dieses Programm ohne Fehlermeldung passiert haben, ließen sich bisher auch auf unseren Ausgabegeräten problemlos ausgeben.
Wenn Sie Acrobat Distiller verwenden, nutzen Sie bitte die Standardprofile PDF/X3, PDF/X4 oder hochwertiger Druck.
Außerdem sollten Sie sich den PDF-Inspektor (Download) auf Ihrem Rechner installieren, um Daten zu prüfen. Der PDF-Inspektor ist Freeware und arbeitet als Plug-In von Acrobat (leider nicht mit der kostenlosen Reader-Version). Sie können die Mindestauflösung der Bilder selber bestimmen. Bitte unterschreiten Sie bei Farb- und bei Graustufenbildern nie den Wert von 200 dpi, da Sie sonst “Artefakte” sehen.